Baby loss awareness week

Es gibt Themen, die sind grausam und oft schweigen wir lieber drüber, als dass wir uns und vorallem den Menschen die es betrifft die Chance geben darüber zu reden.

Ich rede über den Verlust von Neugeborenen und Kleinkindern. In Großbritannien war letzte Woche "Baby Loss Awareness Week".

Ich bin tief berührt von diesem Thema und mein Herz blutet, seit ich die Geschichten von einigen Eltern gehört habe, die ein oder teilweise mehrere Kinder still geboren haben oder die sich nach wenigen Wochen auf dieser Erde wieder von ihren Babys verabschieden mussten.

Der Großteil dieser Eltern berichtet über das zusätzliche Leiden durch das Schweigen der Mitmenschen zu diesem Thema. Mit all diesem Schmerz sitzen sie alleine da und ihre Umwelt gibt ihnen das Gefühl, dass sie von alldem nichts hören wollen, weil es einfach "unschön" und tieftraurig ist.


Besonders berührt hat mich das Schicksal eines jungen Elternpaares, die im Mai ihren kleinen Sohn bekommen haben um ihn dann nur sechs Wochen später durch den plötzlichen Kindstod zu verlieren. Wie grausam kann das Leben sein und wie viel Leid kann ein Mensch ertragen?

Ich persönlich kenne viele Eltern, die ihre Kinder verloren haben. Meist waren die Kinder jedoch schon etwas älter. Ich glaube es kann nichts schlimmeres für ein Elternteil geben als das eigene Kind zu verlieren, egal wie alt es ist.


Mir fehlen die passenden Worte für einen ausführlicheren Artikel, dennoch musste ich nach diesen berührenden Geschichten darüber schreiben. 

Mir ist bewusst, dass man nicht die Macht hat den betroffenen Eltern den Schmerz zu nehmen, aber den Schilderungen der meisten Eltern entnehme ich, dass sie nicht wollen, dass ihre Mitmenschen so tun als hätte es ihr Kind nie gegeben.


Auch wenn dieser Blog ein "Happy Place" sein soll, müssen solche Themen manchmal sein. Das ist auch das Leben.


Ich zünde eine Kerze an, für all die kleinen Seelen, die viel zu früh von uns gegangen sind und für die Familien, die ohne ihre Kinder leben müssen!


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